Erika Matsunami


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B.O.D.Y.

Die Ausstellung "Sophia" - GEDOK Bonn 15.5 - 21.8.2011 im Frauenmuseum Bonn Fotografie von Jürgen Reggentin "Das Projekt "B.O.D.Y." besteht aus Bildern und aufgenommene Sounds von verschiedenen Leuten, Nationalitäten, Geschlecht und Altersgruppen, sowie einem Teil von mir selbst. Mein audiovisuelles Konzept zum Thema Körper bezieht die beiden Gefühle der Nähe und der Entfernung ein. Ich versuche eine virtuelle Welt der empfindlichen Berührung zu erschaffen, die mit den geteilten Sinnen des Anderen umgeht."


B.O.D.Y.

Die Ausstellung "Sophia" - GEDOK Bonn 15.5 - 21.8.2011 im Frauenmuseum Bonn Fotografie von Jürgen Reggentin Die Wand-Installation „B.O.D.Y.“ besteht aus einer Serie von 20 Archival-Fine-Art-Print-Fotos auf einer Fläche von 20x100 cm mit Fotosec-Versiegelung sowie sieben Tonspuren auf sieben Binaural-Kopfhörern, die Aufnahmen von Menschen verschiedener Nationalitäten, Geschlechter und Altersstufen umfassen. Die 20 Fotoaufnahmen von verschiedenen menschlichen Körpern werden nebeneinander im Abstand von ca. 10 – 25 cm ausgestellt und dabei abgestuft nach ihrer Helligkeit von hell nach dunkel oder von dunkel nach hell angeordnet (es gibt keinen Anfang und kein Ende eines Bildes). Dazu gibt es die sieben Tonspuren auf dem Binaural-Kopfhörer zu hören (individuelles Hören). Zusammen mit der verdoppelten Intimität durch die akustische Einspielung wird die Sensibilität der Körper betont: Das physische Hören durch Binaural-Kopfhörer wird zu synthetisierten Tönen, die eine Vorstellung von der Tätigkeit der inneren Organe geben, wie regelmäßiger Rhythmus des Herzschlags, des Atems und der Geräusche von Organen – eine „Eingeweidevorstellungskraft“. Die Intensitäten, sowohl im Hör- als auch im Sehbereich, stimulieren die Vorstellungskraft des Betrachters – dies führt zu einer Sensibilisierung mit sonst unsichtbaren Details der lebenden Körper. Diese Wandinstallation wurde mit einer Collage-Technik gestaltet und der Klang nach der sogenannten „dépaysement“-Methode des Surrealismus umgesetzt. Die Wirkung des visuellen Teils der Installation wird bekräftigt durch die Töne, die ein sensueller Ausdruck für das Hören sind und denen sich der Betrachter letztlich vollkommen widmet, sodass er sich eigene Bilder vorstellen oder frei assoziieren kann. Die Abstufung von hell nach dunkel oder umgekehrt ist eine Metapher für „Zeit, Raum und Körper“ in der Natur, also für Leben und Tod. Die Abstufung von hell nach dunkel oder umgekehrt ist eine Metapher für „Zeit, Raum und Körper“ in der Natur, für Leben und Tod. Erika Matsunami Tonmeister: Niklas Schmincke Maße: 590-875 (variabel) x100 cm, 7 x Klänge (7 x MP3-Player + Binaural-Kopfhörer)


B.O.D.Y.

B.O.D.Y.- Performance im Frauenmuseum Bonn, 15.5.2011. Foto : Jürgen Reggentin


still/silent 2010, Dresden

still image aus dem footage still/silent 2010 Dresden - Tokyo


still/silent 2010, Dresden

10 x Seidenstoffe, Petrischalen und Kalkanstrich auf dem Boden (Der Raum ca.216m2 in der Ostrale) Projektbeschreibung „still/silent“ 2010 – Audiovisuelle Performance in der ortsspezifischen Installation in der Ostrale (Zentrum für zeitgenössische Kunst, Dresden) Das Projekt „still/silent“ 2010 in der OSTRALE (Zentrum für zeitgenössische Kunst, Dresden) vom 27.8. - 19.9.2010 im Rahmen des Ausstellungsprogramms „OSTRALE’010“ - OSTRALE.xtra, geleitetet von Andrea Hilger und Dr. Martin Müller. Zur Geschichte der Ostrale: Auf dem Gelände befand sich eine der ersten großen fabrikmäßigen Metzgereien Europas. Die Schlachthofanlage von Stadtbaurat Hans Erlwein, die aus 68 einzelnen Gebäuden bestand, wurde nach fünfjähriger Bauzeit am 19. August 1910 eingeweiht. Sie bestand bis 1945, als die Stadt Dresden von US-amerikanischen Flugzeugen bombardiert wurde. Ohne direkt vergleichbar zu sein, bilden Dresden und Hiroshima, wo sich das Friedensdenkmal Atombombenkup-pel (原爆ドーム gembaku dōmu, engl. Atomic Bomb Dome) befindet, Denkmale unsere Geschichte. Die verbliebenen historischen Bauten des alten Schlachthofes stehen heute unter Denkmalschutz und werden von der Messe Dresden sowie von der Ostrale genutzt. Die Ostrale ermöglicht hierbei durch ihre umfangreichen Aktivitäten den Erhalt und die Sanierung der Gebäude zu kulturellen Zwecken sowie internationale Ausstellungen und Performances, Artist Camps, Workshops und Vorträge. Zum Ort „Ostrale“ und dem Bezug zum Projekt „still/silent“: Die Geschichte der Ostrale ist eine Zeitreise – von der Erinnerung des Ortes zur topografischen Wiedererinnerung, welche einen Kern des Projekts „still/silent“ bildet. “’Still/Silent’ is a journey from places of memory to topologies of remembrance memories produced at certain locations, enriching life as much as they constantly destroy it, slowly transcend themselves into remembrances – the protection of impressions and the impulse against stimuli to find life in balance. ‘Still/Silent’ liberates the one (the self) from both personal and over-personal experiences.” (Aus dem Text “Places of Memory, Topologies of Remembrance – On ’Still/Silent’”, von Miya Yoshida)


still/silent 2010 - audiovisuelle Performance in der temporäre Raum Installation

2-Kanal-Video, 2-Kanal Stereo-Sound und Live Electronics Chris Dahlgren (Komponist/Instrumentalist) – D/USA : Kontrabass und Live Electronics Erika Matsunami (Bildende Künstlerin) – D/JP : live mixing Videofilm, elektroakustische Klänge und Installation 4 Teilen 2-Kanal Video/Sound "still/silent" von OIO - DV/Farbe/Stereo/2007-2009/11 min Konzept und Video von Erika Matsunami Sound/Komposition von Antonis Anissegos Dauer der Performance: ca. 50 Min.


re/cycle "I am also there" Mixed Media, audiovisuelle Raum Installation

Bei dem Projekt re/cycle „I’m also there“ handelt es sich um eine audiovisuelle Rauminstallation zum Thema Re-präsentation von Raum und Zeit in kognitiven Prozessen. Drei Bewohner Marzahns und Hellersdorfs, die verschiedene Generationen vertreten, erzählen ihre Erinnerungen, welche somit gewissermaßen ein Script bilden, auf dessen Grundlage das audiovisuelle Rauminstallationskonzept für das Projekt re/cycle – „I am also there“ entwickelt worden ist. Die aufgezeichneten Erzählungen wurden in eine schriftliche Form, in eine Klanglandschaft und in eine visuelle Darstellung transformiert und so – im Rahmen der audiovisuellen und Mixed-Media-Installation – als eine Gestaltung des kognitiven Raums für den Betrachter aufgebaut. Die Erzählungen bilden drei klangliche Zeitspuren, die teilweise parallel laufen, aber auch auseinandergehen und sich überschneiden, sodass vielfältige Ausdrucksmöglichkeiten entstehen. Eine weitere, die Erzählungen ergänzende Zeitspur bilden die kognitiven Zeitphänomene einer Pflanze, die ich beobachte. Audiovisuelle Rauminstallation: 3-Kanal-Video und 3-Kanal-Stereo Sound, 3 x Mixed-Media-Objekt (Fotografie - clear film auf Plexiglas, weißer Holz Rahmen), Folie, Stuhl, Pflanze Im Rahmen des Programms „150 Jahre Freundschaft Deutschland-Japan“ 2011. Ausstellung: - re/cycle - "I'm also there" kuratiert von Karin Scheel in der Galerie M in Marzahn, Berlin, 26.6-26.8 2011


re/cycle "I am also there"

6 Kanal Klänge für eine Sound Performance "democratically plants" in der re/cycle "I am also there" Mixed Media, audiovisuelle Raum Installation Performance am 15.August 2011 in der Galerie M


B.O.D.Y. –hidden codes

solo Ausstellung „B.O.D.Y.“ –hidden codes kuratiert von Natasha Bordiglia, Diip - L’Associazione culturale Diip, in einer privaten Wohnung in Cannaregio, Venedig, Italien, 7. September-28.September 2011 (Foro: 7. September 2011, Ettore Bellini)


B.O.D.Y.“ –hidden codes

solo Ausstellung „B.O.D.Y.“ –hidden codes kuratiert von Natasha Bordiglia, Diip - L’Associazione culturale Diip, in einer privaten Wohnung in Cannaregio, Venedig, Italien, 7. September-28.September 2011 (Foro: 7. September 2011, Ettore Bellini)


Tokyo - Dresden

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Dresden - Tokyo

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